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Fynn
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Name
Finnias


Namensbedeutung
Keltisch/irisch, Kernfigur eines irisch-schottischen Sagenkreises vom irischen Heiligen Fintan.
Irischer Ursprung: gäl. Fionn = weiß, hell, blond
Ähnlich auch Finnian, Finn


Rufname
Eigentlich nennt ihn niemand Finnias, er ist prinzipiell immer Fynn


Alter
Sehr alt…


Sexuelle Ausrichtung
Hetero


Rasse
Baumgeist


Baum
Kirschbaum


Zu den Baumgeistern
Die Baumgeister sind seltsame Wesen, die man beinahe nie zu sehen bekommt – es sind die Seelen der Bäume, wobei jeder gesunde Baum einen Baumgeist beherbergt. Solange der Baum lebt, lebt auch der Baumgeist darin.
Sie können menschenähnliche Gestalt annehmen, jedoch sind sie dann dennoch an ihren Baum gebunden – sie können niemals den Baumschatten verlassen, als wäre eine Barriere zwischen ihnen und der Außenwelt.
Sie alle sind Einzelgänger, bis auf jene, deren Bäume miteinander verschlungen sind – was meist durch die darin lebenden Geister bewirkt wurde, weil, so selten es auch vorkommt, sie ihre Liebe in dem anderen gefunden haben. Doch bis auf diese Ausnahmen sind sie meist allein, da sie ihren Baum nicht verlassen können – einzig ihre Stimmen bleiben ihnen, um auf sich aufmerksam zu machen. Manches Mal kann man sie hören, wenn der Wind durch die Blätter und Zweige ihrer Bäume fährt – dann hört man sie singen, meist tragische, wehleidige Melodien, die darüber klagen, gebunden zu sein, an ihren hölzernen Körper, ihrer Freiheit entraubt. Doch kaum einer nimmt sich die Zeit, ihnen zuzuhören – denn wenn man es tut kann es sein, dass man einen von ihnen sieht.
Nur sehr selten passiert es, dass ein Baumgeist nach dem Ableben seines Baumes weiterlebt, wodurch das bewirkt werden kann, ist selbst den alten, wissenden Baumgeistern nicht bekannt. Doch dann nehmen sie Gestalt an und beginnen ein Leben, dass für die Seelen der Bäume nicht vorbestimmt war – doch sie treten es an, voller Erwartung, die lang ersehnte Freiheit wiederzufinden.
Nun mag sich manch einer fragen, wie es soweit kam, dass man sie in die Bäume einsperrte und ihnen ein beinahe ewiges Leben in Gefangenschaft bescherte.
Alles begann in einem Krieg, der im gesamte Land tobte – der Kaiser sammelte Truppen aller Völker um sich, die ihm verpflichtet waren. Dazu gehörte auch eine besonders naturverbundene Art von Elfen. Diese weigerten sich, in den Kampf zu ziehen und für etwas zu sterben, was die Menschen als „Macht“ bezeichneten, für sie allerdings nur erneute Tyrannei bedeutete.
Da sie allerdings recht gute Kämpfer waren, auf die der Kaiser nur mit großem Groll verzichtete, drohte er mit unterschiedlichen Mitteln, um sie für sich zu gewinnen – keines davon wirkte. Schließlich ließ er von ihnen ab. Doch aus Angst, sie könnten das Heer des Feindes bereichern, zog er einen mächtigen Magie hinzu, der diese Elfen verfluchen sollte – sie würden niemals mehr fähig sein, einen Fuß aus dem Schatten eines Baumes zu setzen, an den sie ewig gebunden waren, bis er dahinschied und den Waldboden nährte. Es würde Nachkommen dieser sogenannten Baumgeister geben, keine direkten zwar, aber immer neue Kreaturen, die dank ihrer Vorfahren würden leiden müssen.


Aussehen
Erstmal zum Allgemeinen:
Fynn hat schulterlanges, leicht gewelltes Haar, von der Farbe her etwa wie die Rinde eines Kirschbaumes, also braun-gräulich mit einem leichten rötlichen Glanz.
Seine Augen dagegen sind dunkel und liegen tief in ihren Höhlen, sodass man meinen könnte,sie wären dunkelbraun – sind sie aber nicht. Eher sind sie von einem sehr dunklen Rot, wie Sauerkirschen, nur noch ein Stück dunkler. Die Haut des Baumgeistes weist keine besondere Farbe auf, sie ist normal braun. Sein Bau ist recht hochgewachsen und erstaunlich muskulös dafür, dass er so schlank ist – aber nicht übertrieben, doch wenn man ihn so sieht traut man ihm fast gar keine Muskeln zu, aber man wird vom Gegenteil überzeugt.
Sein Gesicht ist ein Mittelding zwischen rund und ovalförmig, dafür, dass er die Gestalt eines 18 jährigen angenommen hat, wirkt sein Gesicht erstaunlich ernst und erwachsen. Seine rötlichen Augen blicken meist forsch aus ihren Höhlen, wodurch man als Angeschauter oft den Eindruck vermittelt bekommt, er wisse alles über einen – was natürlich nicht so ist ; ) Seine Augenbrauen dagegen wirken wieder vollkommen ernst, meist ist die linke ein wenig angehoben. Fynns Nase ist nicht weiter interessant zum Beschreiben, sie ist schmal und passt eigentlich recht gut. Seine Lippen verleihen ihm ein Aussehen, dass vielleicht nicht ganz in das Gesicht eines Jungen passt – von der Form her sind sie eigentlich recht normal, wenn auch ein wenig gewellter als gewöhnlich. Ihre Farbe ist jedoch leicht rötlich, was eben diesen femininen Touch gibt – doch es passt in sein Gesicht, zumal es ja nur ein ganz dezentes rot ist, und unterstreicht nocheinmal sein doch recht gutes Aussehen – da er nach seiner Befreiung selbst eien Gestalt wählen konnte, wählte er natürlich einen gutaussehenden, schon allein aus Stolz.
Über seiner Oberlippe sind schon erste Ansätze eines Oberlippenbartes zu erkennen, ebenso wie unten am Kinn. Diese beiden Stellen lässt er auch stetig wachsen.
Was sein Äußeres aber definitiv von dem anderer Leute unterscheidet, sind die leichten Akzente, die durch seine Rasse an seinem Körper gesetzt wurden. Am Haaransatz sind Texturen zu erkennen, die an Blätter erinnern – nur ganz dezent, aber irgendwie fallen sie durch ihre Annormalität auch schon wieder recht gravierend auf…
Solche Texturen finden sich an vielen Stellen von Fynns Körper.   An den Innenseiten seiner Finger [also der Stelle, an der die Finger einer and sich berühren] sieht man sie ganz leicht, wenn man genau hinsieht, entdeckt man sogar ganz winzige Blättchen an seinen Wimpern und direkt unter dne Augenbrauen. Dort, wo sich gelegentlich eine Falte zwischen seinen Brauen bildet sind sie auch zu entdecken, ebenfalls nur ganz hauchzart aber dennoch deutlich vorhanden. An Fynns Hals, dort wo er in den Kopf übergeht, sind sie ebenso vorhanden wie an einigen Linien seines Oberkörpers, die seine Muskeln kennzeichnen. Man kann noch viele andere Stellen aufzählen und Insgesamt fallen sie eigentlich sofort auf.
Fynns Kleidungsstil ist noch nicht sonderlich festgelegt – im Moment passt er sich der allgemeinen, zweckstauglichen Mode der Schnürhemden, Gugeln und Umhänge an, dazu trägt er die altbewährten Baumwollhosen und unterschiedliche Schuhe. Sollten diese aus Leder sein, trägt er ausschließlich Wildleder. Das übliche, alltägliche Gebammsel, das jede Gewandung extrem aufwertet, ist auch wieder an seinem Gürtel vorhanden, nur dass er zusätzlich dazu auch noch einen Gürtel quer über seinen Oberkörper trägt, an dem sich ein Dolch und zwei Wurfsterne befinden, ebenso wie die ein oder andere Dekorierung wie etwa ein buntes Band, oder eine Feder.


Charakter
Fynn ist dank seiner Rasse ein sehr komplexes Wesen, das zu verstehen wirklich schwierig werden kann, da er manchmal etwas weitführende Gedankengänge hat, die ihn dann von einem Moment auf den anderen auf Gedanken bringen, die ihn zu unvorhersehbaren Taten zwingt.
Man kann also mit Fug und Recht behaupten, er sei ein sehr spontaner Mensch, der manchmal auch recht unkontrollierbar handelt, da er die Folgen meist nicht bedenkt – aber manchmal tut er es seltsamerweise wieder, aus einem Grund, der sich ihm nicht ergibt…Er steckt wirklich voller Gegensätze.
Denn einerseits ist er ein sehr ruhiger Typ, der sich eher im Hintergrund hält und zuhört – andererseits wird er für eien Reisegruppe dank seiner Späße und guten Laune unverzichtbar, da er trotz seines ernsten Gesichtes sehr gern lacht.
Was aber wahrscheinlich sein herausragendster Charakterzug ist, ist seine Eigenschaft zuzuhören. Er ist ein seher aufmerksamer Zuhörer, bei dem man kaum das Gefühl hat, das Thema würde ihn nicht interessieren – denn er mustert den erzählenden mit diesem unvergleichlichen Blick, seine Augen scheinen jeden Fakt in sich aufzusaugen, so wissend blicken sie drein, auch durch seine meist leicht erhobene Augenbraue und die typische Geste, sein Kinn leicht auf seine Hand aufzustützen, wird dieser Eindruck gewahrt.
Die Leute finden in ihm meist jemanden, bei dem sie sich wirklich aussprechen können – denn er hört alles aufmerksam an und zeigt vollkommene Anteilnahme. In diesen Moment wird eine dritte Seite von ihm, die einfühlsame, sanfte, sichtbar.
Vielleicht liegt es daran, dass er solang in einem Baum gefangen gewesen war, dass er so viele gegensätze in sich birgt – doch man sollte es nicht als multiple Persönlichkeitsstörung bezeichnen, er reagiert lediglich auf unterschiedliche Situationen unterschiedlich. Mal aufbrausend, dann wieder zurückhaltend und still, dann sanft, ab und an leidenschaftlich an einer Sache dran [im nicht sexuellen Sinne =.=].
Auf jeden Fall ist er ein Junge, so man ihn so bezeichnen möchte, mit dem es nie langweilig wird, einfach da er selbst schon so vielfältig ist.


Waffe
Fynns Waffe ist stark an eine Hoopak orientiert, man könnte sie sogar als solche bezeichnen.
Man muss zur genauen Beschreibung die einzelnen Funktionen dieser Waffe untersuchen, dann erkennt man auch den Aufbau.
Als erstes wäre da die Funktion eines Kampfstabes, was auch das Grundaussehen hergibt. Dieser Kampfstab wird eben nur für harte Schläge und Hiebe verwendet, andererseits eigenet er sich auch wunderbar als Wanderstab (^^).   Dann fügt man diesem Kampfstab am oberen Ende eine Stabschleuder hinzu – auf gut Deutsch, man kann nun nicht nur zuhauen, sondern auch noch mit einer schnellen Bewegung Mintion im Nahkampf oder etwas genauer zielend im Fernkampf abschießen. Kleine Anmerkung nebenbei, das ganze Ding ist aus stabilem Kirschholz gefertigt – dem Holz des Baumes, den Fynn gewissermaßen bewohnt hatte.
Nun sind wir aber noch nicht am Ende der Funktionen, schließlich handelt es sich hierbei um eine abgewandelte Hoopak, das Ding braucht mindestens drei Funktionen…
Diese dritte Funktion wird durch das untere Ende erfüllt, das keineswegs gänzlich aus Holz ist, sondern zwei sehr martialische Widerhaken besitzt, die sich an gegenüberliegenden Seiten des Stabes befinden.
Der Umgang mit dieser Hoopak, wie ich sie jetzt einfach mal nenne, erfordert schon einiges Fingerspitzengefühl, damit man im Endeffekt nicht selbst von der iegenen Waffe getroffen wird – aber bisher hat Fynn den Umgang damit gut gemeistert.
Aber jetzt mal zu den Einzelheiten:
Unterhalb der Gabelung, die zu der Schleuder gehören, ist ein schon etwas abgenutztes Lederband festgeknotet, an dem die lange Feder eines Kranichs befestigt ist, ebenso wie die etwas kleinere einer Schwalbe. Dazu muss man wissen, dass Fynn total auf Federn abfährt und diese auch leidenschaftlich sammelt – sie befinden sich auch an seinen beiden Gürteln und in kleinen Beutelchen.
In den Stab an sich hat er selbst Runenzeichen eingeritzt. [was genau kommt bald, des muss ich erstmal einscannen x(   ]
An seinem Waffengürtel befindet sich die Munition für die Schleuder – tischtennisball-große Holzkugeln, die außen herum viele, aber nicht scharfe, Stacheln besitzen. Da sie meist mit einiger Wucht geschleudert werden, kann das ganze durch die Stacheln ziemlich wehtun, hm-hmm…[xD]


Kampfstil
Fynn nutzt die Multifunktionalität [geiles Wort *__*] vollkommen aus, sodass er generell jede Funktion nutzt. Mit dem Kampfstab kann er eigentlich am besten von allen drei Varianten umgehen, aber es ist ja auch die Hauptwaffe. Dann kann es aber kommen, dass man, wenn er ein kleines Stück zurückweicht, nur eine schnelle Bewegung sieht, und schon ein unangenehmes, stachliges Ding im Gesicht hat – wenn er es mitten im Nahkampf einsetzt, tut es durch die Nähe auch noch zusätzlich weh. Allerdings besteht dann für Fynn die Gefahr, dass er nicht ganz trifft, weil er das ganze – jedenfalls im Nahkampf – nur schnell und ungenau macht, damit sein Gegner es nicht vorzeitig bemerkt. Aber wer Fynn und seinen Kampfstil kennt, weiß, wann er schießen will, da er dann, wie oben genannt, etwas zurückweicht, um ein wenig Bewegungsfreiheit einzuholen.
Durch eine wirbelnde, ebenfalls schnelle Bewegung, dreht er dann und wann den Kampfstab um, sodass das untere Ende sichtbar wird – dann kann er weiterhin normal mit dem Stab kämpfen, aber auch zustechen, um seine Widerhaken im Leib seines Gegners zu versenken, was wirklich säuisch wehtut, wenn man das mal sagen darf…
Allgemein kann er zwar nicht herausragend gut kämpfen, soviel Zeit investiert er einfach nicht in seine Waffe, aber er kann sich recht gut verteidigen – wobei man noch sagen sollte, dass er einen eher offensiven Stil zu kämpfen hat -, und ist vielleicht sogar besser als ein durchschnittlicher Soldat. Aber er vermeidet das Kämpfen, da er keinen Sinn darin sieht, wenn es ohne Grund passiert, und deshalb erfordert sein Leben auch nicht gerade ein herausragendes Talent zu kämpfen.


Eigenschaften
An sich sind Fynns Eigenschaften nicht sonderlich zahlreich, aber ihn stört es nicht. Außer seine oben schon erklärte Fähigkeit zu kämpfen, beherrscht er lediglich die Kunst der Magie, bezogen auf defensive Magie im Kampf, und ansonsten die Magie im Bereich der Natur.
Er beherrscht es meisterlich, Pflanzen wachsen zu lassen, ebenso wie er als Baumgeist die Fähigkeit besitzt, mit den Geistern anderer Bäume zu reden. Er kann fruchtbare Erde durch einen Zauber ausfindig machen, ebenso wie er Verbindung zu Tieren aufnehmen kann – aber das begrenzt sich hauptsächlich auf Tiere bis zu Wolfsgröße, größer wird es zunehmend schwieriger für ihn.


Hintergrund
Ehemalig war Fynns Leben natürlich auch fest mit dem eines Baumes verbunden – dem eines Kirschbaumes. Er lebte dahin, beobachtete die Menschen, die an ihm vorbeizogen, und beneidete sie darum.
Er trat selten aus seinem Bam heraus, sodass er für andere sichtbar wurde. Stets war er unauffällig unter den anderen Geistern, er schwieg und lauschte ihren Worten – sicher, er hätte seine Melodie mit in das klagende Lied der Geister einfließen lassen können, die er so oft in Gedanken vor sich hersang, er vergaß sie niemals, nicht einmal, als er seinen Baum für immer verließ. Aber hätte es etwas genutzt, die Worte der anderen in einer anderen Melodie zu wiederholen? Wohl kaum. Drum schwieg er.
Eines Tages kam ein Mädchen, nicht älter als 16, an ihm vorbei und legte sich unter einen nahegelegenen Baum. Man kann sich denken, was geschah – Fynn lernte ein Gefühl kennen, von dem er nie gedacht hatte, er würde auch nureinmal daran denken, es zu fühlen. Doch er verliebte sich in das Mädchen und wünschte sich nun sehnlicher denn je, dem Baum verlassen zu können – so kam es, dass er zumindest wollte, dass das Mädchen ihn sah. Er nahm die Gestalt eines Jungen an, eine Gestalt, die er in seinem späteren Leben auch beibehielt. Er war wohl so um die 17, vielleicht etwas älter, als er dieser Junge war, und blieb einfach im dunklen Schatten des Baumes stehen. Das Mädchen bemerkte ihn nicht, doch in dieser Gestalt war es ihm nicht vergönnt zu reden – er konnte also nicht auf sich aufmerksam machen. Vielleicht war es besser so…
Doch einige schneidende Worte, die er im sanften Säuseln des Windes vernahm, lenkten ihn von jeglichen anderen Gedanken ab – offenbar war nur ein Stück entfernt von ihm ein gewaltiger Waldbrand entstanden. Die Panik war in diesem Augenblick groß – an ihre hölzernen Körper gefesselt konnten die Geister nicht fliehen und waren dem Feuer auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Fynns Sorge galt in diesem Moment dem Mädchen, dass davon nichts mitbekommen hatte und noch immer seelig unter dem wenig entfernten Baum lag. Wie gern hätte Fynn ihr eine Warnung zugerufen…Doch es gelang ihm nicht, da er keinen Laut von sich geben konnte. Das folgende ist, so tragisch es auch war, in wenigen Worten erzählt.
Das Feuer kam und dem Mädchen gelang es nicht, zu entfliehen. Bis zum letzten Atemzug war Fynn als Mensch da und sah in hilfloser Verzweiflung dabei zu, ohne zu ihr eilen zu können, ohne etwas tun zu können. Das Feuer erfasste auch schon bald den Kirschbaum, in dessen Schatten er stand – da geschah es. Sobald der Baum Feuer gefangen hatte und nach und nach verbrannte, spürte Fynn, wie irgendetwas sich in ihm löste. Da er sich außerhalb des Baumes befand wich er instinktiv einen Stück zurück – und verließ dabei den Schatten des Baumes.
Sein ehemaliger Körper verbrannte, und er, nun von der Fessel gelöst, entkam, weil er sich in Moment des Ablebens seines Baues nicht in ihm aufgehalten hatte. So gelang es ihm durch neu gewonnene Kraft, dem Feuer gänzlich zu entfliehen. Doch wahrscheinlich, hätte er gewusst, welche Gefühle daraufhin folgten, wäre er lieber selbst mitverbrannt – denn während er langsam und sicher in sein neues Leben schritt, plagten ihn unzählige Schuldgefühle, deren Spuren bis heute noch nicht verschwunden sind. Während er überlebt hatte, waren die Geister, mit denen er sein bisheriges Leben geführt hatte, in den Tod gegangen. Ebenso wie das Mädchen, dem er es zu verdanken hatte, dass er erstmalig geliebt hatte. Ebenso wie er ihr wahrscheinlich sein Leben verdankte – ohne sie hätte er seinen Baum nicht verlassen.


Stärken
Seine Stärken beziehen sich eigentlich hauptsächlich auf seine Magie, die er dank seiner Herkunft recht gut ausgefeilt hat, und diese Ausstrahlung, die andere schnell dazu bewegt, ihm zu vertrauen – es kann an diesem Ausdruck, der für sein Gesicht so typisch ist, liegen, oder an seiner Ehrlichkeit und Offenheit. Er ist ein sehr treuer, guter Freund, den man so schnell nicht verliert.


Schwächen
Seine Schwächen hingegen bezeichnen größtenteils seine leichten Stimmungdschankungen, die sein Gemüt manchmal etwas kompliziert zu verstehen machen, und seine Eigenschaft, manchmal die Hälfte eines Satzes oder eines Gedankenganges, den er aussprechen will, nur innerlich auszusprechen, aber tatsächlich nur die andere Hälfte ans Tageslicht gelangt.
Auch ist er durch die Tatsache, dass sein bisheriges Leben an einen Baum gekettet war, hin und wieder etwas weltfremd, aber er hat sich schon etwas orientiert und somit verringern sich die Situationen, in denen er die Welt nicht mehr versteht, nach und nach.
Seine größte Schwäche ist allerdings seine gewaltige Angst vor Feuer – zwar war es das Feuer, dass sein Leben verändert hatte, doch war es das Feuer auch, das das Mädchen mit sich genommen hatte, ebenso wie seine Brüder und Schwestern. Und trotz allem steckt in ihm noch immer ein wenig von dem Baum, an den er gekettet gewesen war – und Feuer ist bekanntlich der größte Feind von Holz.


Lieblings~

~farbe
Die Farbe von Kirschbaumrinde und Silber [auch wenns nicht die direkt eine farbe ist…naja^^]

~pflanze
Logisch – Kirschbaum

~tier
Schwalbe

~spruch
Wenn du den Menschen zuhörst, lernst du sie manches Mal besser kennen, als ihre Freunde es jemals tun werden.


Mag
~die Natur
~vor allem Bäume
~Natur
~Federn und Vögel
~Ehrlichkeit und Treue
~nette, freundliche Leute


Mag nicht
~Hass
~Rache
~Heuchlerei
~unnötige Quälerei
~überflüssigen Reichtum